Für alle diejenigen, die mich genauer kennen lernen wollen, ein paar Zeilen über mich und mein Vorhaben. Wie mein Name »Schantall« schon deutlich verrät, bin ich ein echtes »Kölsches Gewächs«. Ich liebe meine Stadt Köln, die so bunt und vielfältig ist wie ich selber, sehr und immer wenn ich davon träume, steht vor mir ein riesiger, bunter, schillernder, stolzer Gockel, der mir ganz tief in die Augen schaut und sagt:
Schantall, Schantall, Schantall
Du bist genau mein Fall
Du bist ein echtes »Jeckes Kölner Huhn«
Außen ganz schön bunt
und oben ganz schön rund!
Dann zwinkert er ein wenig uns sagt weiter:
»Du legst zwar keine Eier in das Nest
dafür feierst Du mit mir jedes Fest
Du passt genau in meinem Stall
Schantall, Schantall, Schantall!«
Dann beschleicht mich ein magisches Gefühl, das alle Kölner kennen: Etwa beim Anblick des Domes oder beim Lesen der Buchstaben FC oder beim Vollziehen des aus Tausenden von Kehlen schallenden Ausrufes: »Alaaf!«, nach einem vorausgegangenen »3 x Kölle!«.
Unser Kölle, diese wunderschöne Stadt mit dem goldenen Herzen, dem Frohsinn und dem positiven Denken, wo es heißt: »Miteinander und Füreinander«, »levve und levve losse« und »et hätt noch immer jot jejange« – und wo so manches noch so blinde Huhn dennoch sein Körnchen gefunden hat.
Wenn ich aufwache aus meinem Traum, dann befinde ich mich immer in der Pose, in der ihr mich kennt: Aufrecht, mit stolzgeschwellter Brust, den Schnabel leicht nach oben gezogen und dem Lächeln der Mona Lisa, leider nur gänzlich weiß. Mit Eurer Hilfe und Kreativität könnte jedoch eine wunderschöne farbenfrohe Schantall entstehen, deren goldenes Herz dann für eine wirklich gute Sache schlägt.
Es schlägt für all die Kölschen Pänz, denen es aus verschiedenen Gründen nicht gut geht. Ich kenne ein wenig auch die Schattenseiten des »Glanzbildes Köln« und könnte so manches Klagelied singen. Aber wie heißt es in einem kölschen Karnevalslied so passend: »Jett probiere, nit lamentiere«.
Viele Menschen sind bereit, einen Beitrag zur Linderung von Kindernot zu leisten und viele Leute haben große Freude an kreativem künstlerischem Gestalten. Dieses zusammen zu bringen, das ist mein Vorhaben.
Es gibt Gott sein Dank seit Jahren die Hilfsorganisationen »Wir helfen:« und das »Kolpingwerk«, die sich mit diesem Problem beschäftigen. Ich werde mich mit Eurer Hilfe intensiv bemühen, diese Organisationen nach Kräften zu unterstützen.
Ich wäre mächtig stolz, wenn ich in Köln und der Region nicht nur als »Jeckes Huhn« bekannt wäre: Bunt, frohgelaunt und feierfreudig, sondern auch als »Uns Schantall« mit dem goldenen Herzen für kölsche Pänz«. Eine Symbol-Figur, für soziales Engagement, zur Linderung von lokaler Kindernot, das wäre mein Traum! Überall wo man mich sieht, sollte erkennbar werden, dass der Besitzer ebenfalls ein goldenes Herz hat, das mit dem meinen im gleichen Takt schlägt.